In unserer Unique Women-Serie möchten wir euch einzigartige Frauen vorstellen, die uns inspirieren. Dieses Mal mit Lucia Pontarin von der deutschen Instyle. Lucia ist bei dem Magazin für Social Media verantwortlich und hat ein feinsinniges Gespür für Mode. Umso schöner, dass die Halbfranzösin und Mutter zweier Kinder bald im Magazin von SHOWROOM über die Ups- und Downs des Mama Daseins berichten wird. Lucia lebt mit ihrem Mann und ihren zwei Kindern in München. Ein paar Einblicke in ihren (modischen) Alltag sieht man auf Lucias wunderschönem Instagram-Account. Für uns hat die Moderedakteurin ein paar Fragen beantwortet. 

SHOWROOM: In den Augen vieler hast du einen absoluten Bilderbuchjob. Kannst du
ein wenig über deine tägliche Arbeit erzählen?
Lucia Pontarin: Ich bin Moderedakteurin und kümmere mich gerade um den Bereich Social Media. Es ist ein Bereich, der ständig wächst und sehr abwechslungsreich ist. Ich produziere Content, angefangen von Fotos für Instagram bis hin zu DIY Tutorials für Pinterest, die ich plane und umsetze. Meine Arbeit ist sehr kreativ. Außerdem schreibe ich auch auf instyle.de über Themen die mich (und hoffentlich auch andere) beschäftigen. Das schöne an Online und Social Media ist, dass man sehr aktuell sein kann, direktes Feedback bekommt und man es dem Leser ermöglicht die Teile, die man veröffentlicht, unmittelbar zu shoppen.

SHOWROOM: Du bist Halb-Französin. Wie spiegelt sich das in deinem Stil wieder?

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L.P.: Ich persönlich bin sehr Detail verliebt und glaube, der Look einer Französin sieht immer unaufgeregt aus, besteht aber in Wahrheit aus sehr ausgewählten Teilen. Ich habe zum Beispiel eine Lieblingsjeans gleich in 3 Farben gekauft, trage nur ganz bestimmte weiße T-Shirts (nur gerde geschnitten mit Rundhalsausschnitt) oder habe bei einem Sneaker-Kauf vor Kurzem penibel auf die Schnürsenkel geachtet. Ansonsten habe ich sehr viele klassische Teile, die ich gerne mit auffälligen Accessoires oder Sporty-Styles mische. Mein Elbsegler, natürlich von Saint James, ist mein Lieblingsteil!

SHOWROOM: Du bist eine der best angezogensten Frauen, die ich kenne. Hast zwei Kinder und einen Job. Wie machst du das nur? Verrätst du uns dein Geheimnis?
L.P.: Ich kann einfach nur froh sein, dass Sneaker in allen Varianten gerade mega angesagt sind. Es würde nämlich keinen Sinn machen meinem Zweijährigem mit High-Heels hinterher zu rennen. Das was mir Schwierigkeiten gemacht hat, sind die hohen Anforderungen an mich selbst. Seitdem ich die Wohnung auch mal unaufgeräumt verlasse, eingesehen habe, dass ich nicht jeden Abend ein mega healthy 3-Gänge-Menü kochen muss und sicher weiß, dass ich beim Job alles gebe und man aber Dinge wie einen Anruf aus der Kita (um das Kind abzuholen) einfach nicht ändern kann – geht es mir viel besser.

SHOWROOM: Pandorra Sykes, Mutter einer kleinen Tochter, schrieb vor nicht all zu langer Zeit bei Manrepeller, dass sie nicht der Meinung ist, man sollte die anstrengenden Seiten des Mama seins unbedingt öffentlich teilen. Wie stehst du dazu?
L.P.: Ich bin ehrlicher Weise der Meinung, dass man werdende Mütter viel mehr auf das auch mal sehr anstrengende Dasein als Mutter vorbereiten sollte. Ich hatte zum Glück eine Mama-Freundin mit der ich über alles reden konnte. Aber ich finde über Themen wien z.B. „Postnatale-Depression“ redet man viel zu wenig!

SHOWROOM: Welche 5-Teile von Showroom sind auf deiner Wishlist?

SHOWROOM: Verrätst du uns deine Morgenroutine?

L.P.: Der Morgen-Wahnsinn kann man sagen: Zwei Kinder in kurzer Zeit zum Frühstücken zu bringen und für Kita/Schule fertig zu machen ist der Mega-Stress. Unsere Outfits lege ich immer schon am Abend vorher zurecht, denn es ist mir wichtig mich in meinen Klamotten wohl zu fühlen und auch das Schminken vergesse ich nicht, DENN ich bin nicht nur Mutti!

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