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Der Siegeszug der Hose: Gerade auf Erfolgskurs

Geradlinige Hosen sind für die moderne Damenmode keine Selbstverständlichkeit! Bis ins erste Viertel des 20. Jahrhunderts war das Tragen von Hosen in erster Linie Herren vorbehalten. Zwar trugen Frauen in unterschiedlichen Kulturen auch zuvor schon Hosen, etwa voluminöse Haremshosen im Orient. Doch erst modebewusste Damen wie Marlene Dietrich und Coco Chanel machten das Kleidungsstück endgültig salonfähig. Angestoßen wurde der Siegeszug der Hose allerdings schon früher, nämlich mit den sogenannten „Bloomers“: Knöchellange, weite Hosen, 1851 entworfen von der amerikanischen Frauenrechtlerin Amelia Bloomer. Fortgeführt wurde ihre Idee vom französischen Couturier Paul, der 1911 heftige Kritik erntete, als er sich von Mannequins im Hosenrock zu einem Pferderennen begleiten ließ.

Frauen in Hosen hatte man (vor allem Mann!) bis dato – wenn überhaupt – nur auf Fahrrädern oder Pferden gesehen. Und auch dort waren sie alles andere als selbstverständlich, denn das Reiten im Herrensattel sowie das Radfahren galten in der damaligen Zeit als geradezu verwerfliche, ja frivole Aktivität. Als Frau in Hosen die eigenen Beine zu zeigen und diese im Sattel sitzend auch noch anzüglich zu spreizen, war wenig schicklich, ja geradezu obszön. Glück für uns, dass die Damenhose in Coco Chanel eine überaus erfolgreiche Verfechterin fand! Sie liebte es, Männerhosen zu tragen, und genoss die damit einhergehende Beinfreiheit derart, dass sie gerade geschnittene Damenhosen entwarf, die als sogenannte Yachting Pants (nicht nur) für Freizeitaktivitäten aller Art ideal waren. Auch Marlene Dietrich trug maßgeblich dazu bei, dass gerade Hosen schon bald zum absoluten Must-have der Damengarderobe wurden. Im Film „Marokko“ aus dem Jahr 1930 trägt die Schauspielerin eine gerade geschnittene Hose mit weitem Bein, die schon bald unter ihrem Namen in aller Munde – bzw. an aller Beine – sein sollte. Noch heute bilden Marlenehosen neben vielen anderen gerade geschnittenen Hosen eine zeitlos-stilvolle Basis für vielseitige Looks.

Gerade Damen-Hosen: Für jede Figur und jeden Anlass eine gute Wahl

Gerade Hosen, seien es Jeans oder Anzughosen, sind längst nicht mehr aus unseren Kleiderschränken wegzudenken! Während viele Schnittformen im Laufe der Zeit Trendhöhen und -tiefen erlebten, gilt die gerade Hose als Klassiker. Damen-Hosen mit geradem Schnitt sind für jede Figur geeignet, denn sie „egalisieren“ optisch die Silhouette. Der gerade Schnitt trägt weder an der Hüfte noch an der Taille auf und verlängert das Bein optisch. Besonders in Kombination mit hohen Schuhen lässt eine gerade geschnittene Hose einen insgesamt schlanker und auch größer erscheinen. Sowohl kräftige Waden als auch Oberschenkel oder eine breite Hüftpartie lassen sich auf diese Weise gekonnt überspielen.

Es gibt gerade Hosen in leicht verkürzter Schnittform, zum Beispiel als modische Culotte, als knöchellange Variante oder sogar in Überlänge. Als Marlene- oder Palazzohose bringen gerade Hosen für Damen Zeitlosigkeit und Klasse in einen Look. Gerade geschnittene Hosen können sowohl aus Denimgewebe, aus stretchigen Baumwollqualitäten, aus sommerlichem Leinen, aus klassischen Wollstoffen oder edlen, fließenden Materialien wie Viskose oder Seide geschneidert sein. Je nach Material, Farbe und Muster wirken sie mal streng und seriös, mal leicht und unbeschwert. Gemusterte Stoffhosen in gerader Schnittform sind perfekt für den Sommer, während eine Tweedhose mit geradem Bein, kombiniert mit Stiefeletten oder Stiefeln perfekt für Herbst und Winter geeignet ist.